Pokal der Hoffnung 

Hier geht es um die Geschichte einer ungewöhnlichen jungen Frau aus Iwazewichi in Weißrussland. Sie ist junge Mutter und eine talentierte Künstlerin. Sie malt ohne Hände. Ihr Schicksal hat im vergangenen Jahr viele Menschen Weißrussland  bewegt. Nach der Geburt des Sohnes im August 2015 erklärten die Ärzte den jungen Eltern Anja und Anatoli, dass sie ihren Sohn nicht in der Familie behalten dürften, weil beide Eltern schwer behindert seien. 

Anja und Söhnchen Kostja nach der Geburt im Krankenhaus (August 2015, Foto der Familie).

Anja und Anatoli erhielten sofort Hilfe vom NGO „Inwalid i sreda  (Behinderung und Umwelt aus Brest und verschiedenen Rechtsanwälten, die den Behörden klarmachten, dass die Entscheidung ungesetzlich und unmoralisch ist. Die Sache wurde so publik, dass sich sogar die Ministerin  für Arbeit und Soziales, Marianna Schetkina mit ihnen und ihrem Rechtbeistand traf. Damit durfte Kostja in der Familie bleiben. 

Natürlich ist es nicht leicht, ein Kind großzuziehen, wenn man keine Arbeit hat und von Behindertenrente lebt. So entstand die Idee, den Bildern von Anja ein zweites Leben zu schenken und damit Geld zu verdienen. Während Anja mit Sohn Kostja in Elternzeit ist, will Vater Anatoli Bilder von Anja auf Tassen und Krüge bringen und diese verkaufen. Dafür sucht er über ein crowdfunding-Projekt die notwendigen Geldmittel. Sie nennen ihr Projekt „Pokal der Hoffnung“.  

Kooperationspartner ist die soziale Kooperative KeramART aus Brest in  Weißrussland (keramart.by). Sie wurde 2005 gegründet und schafft Arbeitsplätze für Behinderte in der Produktion von Souvenieren aus Ton und Porzellan. Zunächst soll Anatoli in der Werkstatt arbeiten. Später könnte und sollte daraus ein Familienbusiness in Iwazewichi werden. 

Nähere Informationen finden sich auf der Seite  http://ulej.by/project?id=35934 

Wir bitten Sie, das Projekt zu unterstützen. 

 

 

Dies sind zwei Bilder von Anja. Sie ist mit dem internationalen Philanthropie-Preis ausgezeichnet worden.

Diese Informationen schickte mir der Leiter der Kooperative „KeramArt“ ergänzend:

  1. In Belarus (Weißrussland) kann man Eltern das Kind wegnehmen wegen ihrer Behinderung. 

  1. Anja blieb das Schicksal erspart durch ihren Kontakt zum NGO „Inwalid i sreda“ und der Kooperative „KeramART“. Von hier  aus wurde Öffentlichkeit organisiert und ihr Recht verteidigt. Das Echo in der Öffentlichkeit war riesig. 

  1. Im NGO und in der Kooperative haben wir gespürt, wie wichtig Anja ihre vollständige Familie ist. 

  1. Die soziale Situation von Behinderten in Weißrussland ist schwierig. Es gibt nur wenige Arbeitsplätze und die Rente ist minimal. Sie reicht kaum zum Überleben. 

  1. In der Zukunft könnten beide Eltern, also Anatol und Anja, für die Kooperative arbeiten, wo bereits 10 Arbeitsplätze geschaffen wurden. 

  1. Die Mittel sind vor allem gedacht für die Ausrüstung der Arbeitsplätze der Familie und Material. Da die Öffentlichkeit und die Behörden in die Zukunft der Familie eingeschaltet sind, ist die Verwendung der Mittel streng kontrolliert. 

  1. Über hundert Menschen in Weißrussland haben das Projekt bereits unterstützt. 

  1. Crowdfunding ist keine Wohltätigkeit. Wenn das Projekt nicht realisiert wird, erhalten alle Sponsoren ihr Geld zurück. 

  1. Geldeinzahlung aus Deutschland über die Seite http://ulej.by/project?id=35934. 

Wer Geld einzahlen möchte benötigt eine Kreditkarte. Rechts oben ist der grüne Knopf «поддержать проект». Dann eine Summe eintragen. Leider ist alles nur in Rubeln 500 000 Rubel sind ca 25€, 100 000 Rubel etwa 5€, Auf ok drücken, dann erscheint ein Fenster mit drei Knöpfen. Für uns gilt der rechte. Kartenangaben eingeben, Häkchen nicht vergessen und Zahlung veranlassen.  

 

 

© 2011 KeramART

   

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